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Webdesign

Wer in 21.Jahrundert nicht schon einmal von Internet und HTML gehört hat, der sollte das schleunigst nachholen. Ach ich vergaß Sie befinden sich schon im Internet, um diesen Text hier zu lesen. Aber was HTML, CSS, Browserkompatibilität, PHP, Flash, Barrierefreiheit und Suchmaschinenoptimierung bedeuten, dass wissen Sie noch nicht so ganz genau. Hier kommt ein kleiner Überblick über die Welt der Nullen und Einsen.

HTML

HTML bedeutet schlicht Hypertext Markup Language, was so viel wie Hypertext Auszeichnungssprache heißt. Was man darunter versteht, erfahren Sie sofort. Damit das Internet auch strukturiert aufgebaut werden konnte, brauchte es einen Standard: HTML schließlich. Dabei muss man sich HTML wie eine Sprache mit dem Computer vorstellen.
Spezielle Zeichenketten erlauben zum Beispiel das Schreiben eines Textes und die Festlegung was davon Überschrift, Fließtext oder auch eine Tabelle oder Auflistung ist.

CSS

CSS ist die Abkürzung für Cascading Style Sheet und bestimmt bei einer HTML-Seite das Aussehen der Texte, Rahmen und anderer Elemente.
Wird mit HTML zum Beispiel ein Text geschrieben, sagt das CSS, wie hoch, wie breit, wie lang und in welcher Farbe und Form, der Text zu sehen sein soll. Dabei ist CSS unerlässlich für den täglichen Einsatz bei HTML.

Da der CSS Code in einer externen Datei gespeichert wird ist so eine durchgehende Trennung von Inhalt und Layout gewährleistet, die es ermöglicht das Aussehen der Homepage zentral zu verändern, ohne jede HTML Seite einzeln zu bearbeiten.

Browserkompatibilität

Leider haben manche Browser Ihre Eigenarten bei der Darstellung und so kann es vorkommen dass eine Homepage z.B. im Internet Explorer wie gewünscht aussieht, im Opera hingegen völlig verschoben oder unbenutzbar ist. Bei der Erstellung der Homepages sollte darauf geachtet werden dass diese in jedem Browser gleich aussieht. Dies kann am besten durch Einhalten der jeweiligen Standards erreicht werden.

Die Nutzer entscheiden anhand von Geschwindigkeit und Benutzerfreundlichkeit welchen Browser sie bevorzugt verwenden, der Großteil der User nutzt den Internet Explorer oder den Firefox.

Barrierefreiheit

Blinde und Nutzer mit eingeschränktem Sehvermögen sind auf Hilfsmittel angewiesen die das Betrachten von Internetseiten ermöglichen. So kann die Schriftgröße vergrößert werden, eine Bildschirmlupe verwendet oder die Homepage vom Computer vorgelesen oder auf einem Braille-Display wiedergegeben werden.
Voraussetzung für diese Hilfsmittel ist eine barrierefreie Website, was bedeutet dass z.B. bei Bildern Alternative Texte vergeben werden, auf Technologien wie Flash verzichtet wird und sich die Seite allgemein an die empfohlenen Web-Standards hält.

PHP

Handelt es sich bei dem Webprojekt um mehr als nur einen statische Homepage ist der Einsatz einer Skriptsprache nötig. Der bekannteste Vertreter ist PHP, das praktisch bei allen Webpaketen der Provider standardmäßig verfügbar ist.
Über PHP werden z.B. Daten aus einer Datenbank gelesen und dem Nutzer präsentiert oder Login-Bereich verwirklicht, bei denen sich der User mit Benutzername und Passwort anmelden muss.

Bei komplexeren Projekten empfiehlt sich der Einsatz eines Framworks wie dem Zend Framework, bei dem bereits zahlreiche häufig benötigten Funktionen mitgeliefert werden und man so das Rad nicht neu erfinden muss.

Flash

Mit Flash kann man zwar schöne Animationen zaubern, es ist jedoch dringend davon abzuraten eine komplette Homepage in Flash zu erstellen, da diese nicht barrierefrei ist und auch von Google schlechter gefunden wird.

Suchmaschinenoptimierung

Zum Thema Suchmaschinenoptimierung kann man kurz sagen, dass eine Website je öfter besucht wird desto weiter oben Sie bei Google steht. Um in dieses Ranking zu gelangen, muss man der Webdesigner die Homepage suchmaschinenfreundlich erstellt und die relevanten Keywords in der Website verbaut haben. Wenn die Website interessante Inhalte bietet wird sie auch von vielen anderen Seiten verlinkt und steigt dadurch in den Suchmaschinen weiter nach oben.